Willkommen
bei eliPfad

zuhause. begleitet.
selbstbestimmt.

Zwei glückliche, miteinander vertraute Senioren

eliPfad ist ein Innovationsfonds-Projekt unter Leitung der Klinik II für Innere Medizin der Uniklinik Köln. Es wird durch den gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefördert.

Worum geht es bei eliPfad?

Häufig haben ältere Menschen drei und mehr chronische Erkrankungen, sind also multimorbide. Sie haben ein höheres Risiko in den Wochen nach einem Klinikaufenthalt erneut akut stationär aufgenommen zu werden. Das wird als Drehtüreffekt bezeichnet.

Ziel von eliPfad ist es, dass die Patientinnen und Patienten dieser Zielgruppe seltener akut rehospitalisiert werden und länger selbstständig zuhause leben können. Begleitet und dabei selbstbestimmt.

Dafür werden sie nach einem Klinikaufenthalt sektorenübergreifend smart und vernetzt versorgt. Das Forschungsprojekt untersucht den Nutzen der neuen Versorgungsform mit eliPfad. Die Studie wird an sechs Kliniken in NRW durchgeführt.

Was ist neu an eliPfad?

Sektorübergreifend

Sektorenübergreifend entwickelter Behandlungsplan

Fallmanagement

Fallmanagerinnen und Fallmanager für die individuelle Betreuung

Smarte Assistenten

Smarte Assistenten für das Selbstmanagement und die telemedizinische Betreuung

FallmanagementMit eliPfad lässt sich Gesundheit gemeinsam gestalten und Menschen stationär und ambulant vernetzt & smart versorgen.

Ich bin niedergelassene Ärztin oder Arzt – was bringt mir eliPfad?

Haus- und Fachärztinnen und -ärzte kennen ihre Patientinnen und Patienten oft schon seit vielen Jahren. Um diese Kompetenz und Kenntnis zu berücksichtigen, werden sie bei eliPfad miteinbezogen.. Die Fallmanagerinnen oder Fallmanager kontaktieren sie, wenn Patientinnen und Patienten im Krankenhaus der Studienteilnahme zugestimmt haben.

Die ambulanten Ärztinnen und Ärzte beraten bei der Entwicklung des personalisierten Behandlungsplans.

Stellen Fallmanagerinnen und Fallmanager während der ambulanten Rehabilitation fest, dass sich die Vitalwerte oder das Befinden der Patientin oder des Patienten verschlechtern, wird frühzeitig Kontakt mit der jeweiligen primären Ansprechperson aufgenommen, um sich über die Entwicklung zu beraten.

Kontakt aufnehmen

Wie funktioniert eliPfad?

Um Notfällen vorzubeugen, werden Patientinnen und Patienten mit dem eliPfad Entlassmanagement sektorenübergreifend begleitet. Eine potenziell problematische Entwicklung soll früh erkannt werden. Neu ist dabei die Rolle der Fallmanagerin und des Fallmanagers.

In der stationären Versorgung ...

  • findet die akutmedizinische Betreuung statt.
  • wird die individuelle Behandlungsplanung geleitet.
  • erhalten Patientinnen und Patienten die Smarten Assistenten und werden auf deren Nutzung geschult.
  • wird das eliBoard koordiniert - eine telemedizinische Fallkonferenz, in der stationäre und ambulante Versorgende sich für den personalisierten Behandlungsplan austauschen.

Fallmanagerinnen und Fallmanager ...

  • betreuen ältere multimorbide Menschen während und nach einem Klinikaufenthalt.
  • kontrollieren ihre telemedizinisch erfassten Vitalwerte über die elektronische Patientenakte.
  • koordinieren die Kommunikation zwischen dem stationären und ambulanten Sektor.
  • organisieren bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes eine Fallkonferenz mit stationären und ambulanten Behandelnden.

Patientinnen und Patienten erhalten ...

  • für 6 Wochen nach ihrer Entlassung aus der Klinik Smarte Assistenten, die sowohl ihr gesundheitliches Selbstmanagement als auch die telemedizinische Betreuung durch die Fallmanagerinnen und Fallmanager unterstützen.
  • Unterstützung bei ambulanten Therapien wie Physiotherapie, Ergotherapie und weiteren.
  • Videos mit Physiotherapie-Übungen für zuhause.
  • praktischen Rat für eine gesundheitsfördernde Ernährung.
  • Unterstützung bei ihrem Medikationsplan, um Wechselwirkungen vorzubeugen.
  • umfassende Informationen über ihre Erkrankung.
  • 1 und 6 Wochen nach Entlassung Hausbesuche durch eine Fallmanagerin oder einen Fallmanager. Sie sprechen wöchentlich mit ihnen über ihr Befinden.

Hausärztinnen und -ärzte bzw. niedergelassene Fachärztinnen und -ärzte ...

  • beraten bei der Entwicklung des Behandlungsplans.
  • sind wichtige Ansprechperson ihrer Patientinnen und Patienten.
  • erhalten wöchentliche Berichte über den Gesundheitszustand ihrer Patientinnen und Patienten.
  • beraten, wenn sich der Gesundheitszustand oder Messwerte auffällig verändern.

Kontakt

Haben Sie Fragen oder möchten mehr darüber erfahren, wie Sie als in NRW niedergelassene Kollegin oder Kollege an eliPfad teilnehmen können? Kontaktieren Sie uns gerne.

Prof. Dr. Volker Burst und Prof. Dr. Paul Brinkkötter

Prof. Dr.
Volker Burst

Prof. Dr.
Paul Brinkkötter

Universitätsklinikum Köln
Medizinische Klinik II für Innere Medizin
Kerpener Straße 62
50937 Köln

Wer ist an eliPfad beteiligt?

eliPfad ist eine vom Innovationsfonds des gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) geförderte Studie, an der 5 Kliniken in NRW beteiligt sind. Die Uniklinik Köln leitet das Konsortium.

Studienzentren

Weitere Konsortialpartner

Kooperationspartner

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